Tiergestützte Interventionen

Mei­ne Hun­de wer­den haupt­säch­lich anläss­lich von tier­ge­stütz­ten Inter­ven­tio­nen (TGI) ein­ge­setzt. Wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­tio­nen über TGI hier.

Die­se Akti­vi­tä­ten kön­nen grund­sätz­lich ras­se­un­ab­hän­gig durch­ge­führt wer­den. Ich arbei­te mit Bern­har­di­ner Hun­den (St- Bern­hards­hund), da die­se Hun­de oft­mals von Geburt aus die nöti­ge Boden­stän­dig­keit, Ruhe, Men­schen­be­zo­gen­heit und erfor­der­li­che Stress­be­stän­dig­keit mit­brin­gen.

Zudem zeich­nen sie sich i.d.R. durch ihr ruhi­ges und freund­li­ches Wesen aus und wer­den aus die­sen Grün­den u.a. in den unten auf­ge­führ­ten Berei­chen aktiv erfolg­reich ein­ge­setzt:

  • Unter­stüt­zung der Jus­tiz- und Voll­zugs­be­hör­den in meh­re­ren Kan­to­nen bei der Wie­der­ein­glie­de­rung in die Gesell­schaft von Per­so­nen im Frei­heits­ent­zug
  • Betreu­ung von ein­ge­wie­se­nen ver­wahr­ten Per­so­nen im Frei­heits­ent­zug gemäss Art. 59 und 64 des Schwei­ze­ri­schen Straf­ge­setz­bu­ches
  • Hil­fe­stel­lung bei der Betreu­ung von jugend­li­chen Straf­tä­tern
  • Anwe­sen­heit bei poli­zei­li­chen Anhö­run­gen von jugend­li­chen Opfern im Zusam­men­hang mit Gewalt­de­lik­ten
  • Mit­wir­kung bei der Betreu­ung von Men­schen im Bereich der foren­si­schen Psych­ia­trie
  • Beglei­tung von Pati­en­ten im Umfeld der Pal­lia­ti­ve Care
  • Bei­stand bei Per­so­nen mit geis­ti­ger und/oder kör­per­li­cher Ein­schrän­kung
  • Abbau von Stress bei Men­schen in ver­schie­de­nen Lebens­la­gen
  • Ein­satz in Pfle­ge­hei­men (Ein­zel- und/oder Grup­pen­be­su­che)
  • Nach­be­treu­ung von Pati­en­ten aus den vor­ge­nann­ten Insti­tu­tio­nen

Grund­sätz­lich sind die­se Ein­sät­ze auch kurz­fris­tig oder sogar not­fall­mäs­sig durch­führ­bar.

Der art­ge­rech­te Umgang mit den Hun­den steht zu jeder­zeit im Vor­der­grund. Somit bestimmt das Wohl­sein der Hun­de den Ein­satz­auf­bau sowie die Dau­er des jewei­li­gen Ein­sat­zes.

Als Fach­spe­zia­list besteht mei­ne Auf­ga­be dar­in, die Hun­de wäh­rend den Ein­sät­zen zu unter­stüt­zen und zu betreu­en, damit die­se ihre Auf­ga­be mit Freu­de bewäl­ti­gen kön­nen.

Die Hun­de wer­den jähr­lich durch einen aner­kann­ten Ver­hal­tens­spe­zia­lis­ten sowie den behan­deln­den Tier­arzt auf deren Ein­satz­fä­hig­keit hin geprüft und frei­ge­ge­ben.

Selbst­ver­ständ­lich sind die Hun­de ent­wurmt und gegen die gän­gi­gen Krank­hei­ten geimpft. Zudem wer­den sie aus­schliess­lich mit Tro­cken­fut­ter gefüt­tert, damit eine mög­li­che Über­tra­gung von Kei­men wei­test­ge­hend ver­hin­dert wer­den kann.

"Die uralten, evo­lu­tio­när bewähr­ten Prin­zi­pi­en des Zusam­men­le­bens mit ande­ren Lebe­we­sen sind für die Lebens­ge­stal­tung der Men­schen im 21. Jahr­hun­dert nach wie vor gül­tig.

Wir sind auf eine Ver­bun­den­heit mit Tie­ren, mit dem gesam­ten beleb­ten und unbe­leb­ten Kos­mos ange­wie­sen. Gehen wir aus die­ser Ver­bun­den­heit her­aus, dann redu­zie­ren wir unse­re Lebens­mög­lich­kei­ten, dann schrän­ken wir unse­re Gesund­heit und unse­re Lebens­qua­li­tät sel­ber ein."

Prof. Dr. Erhard Olbrich, Psy­cho­lo­ge und For­scher in der Mensch-Tier-Bezie­hung